Das Berufsfeld eines Gesundheitspädagogen/Gesundheitsberaters

Fachleute für Gesundheitspädagogik informieren, beraten, schulen und trainieren ihre Klienten in allen Fragen der Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung. Sie erarbeiten Konzepte und Problemlösungstrategien für gesunde und bedarfsgerechte Ernährung, Psychohygiene und zielgruppenorientierte Bewegungsangebote und führen entsprechende Maßnahmen mit ihren Klienten durch. Sie beraten im Rahmen ihrer Zuständigkeit hinsichtlich psychosomatischer Störungen chronischer Krankheiten, über alternative Therapien und Entspannungstechniken und über Informationsquellen, die bei der Suche nach Facharztpraxen, Kurkliniken, Pflegediensten oder Physiotherapieangeboten helfen. Zu ihren Arbeitsgrundlagen gehören u.a. Veröffentlichungen aus Gesundheitsforschung und Statistik.

Gesundheitsberater/innen sind in der Gesundheitsförderung und Gesundheitsvorsorge tätig. Sie planen, koordinieren und verwirklichen Maßnahmen der Gesundheitsförderung, beispielsweise mit Kursprogrammen, Beratungsangeboten oder Vorträgen. Häufig sind sie auf Ernährungsberatung spezialisiert. Daneben werden jedoch auch andere präventive gesundheitsfördernde Maßnahmen angeboten, zum Beispiel Entspannungstraining, Rückenschule am Arbeitsplatz, Wirbelsäulengymnastik oder Suchtprävention. Gesundheitsberater/innen sind auch in der Öffentlichkeitsarbeit tätig und in der Aus- und Fortbildung von Multiplikatoren und Multiplikatorinnen. Sie erstellen Tätigkeitsberichte sowie Statistiken, arbeiten auch mit an der Pflege von Datenbanken und erledigen Verwaltungsarbeiten.


Was ist Prävention?


Prävention versucht durch vorbeugende Maßnahmen einen Krankheitseintritt zu verhindern, zu verzögern bzw. Krankheitsfolgen abzumildern. Hierunter fallen - neben den Maßnahmen der Gesundheitsförderung - auch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Betroffene sollen durch Präventionsmaßnahmen in ihrer Eigenverantwortung gestärkt und zu Selbsthilfe angeregt werden.


Was ist Prävention?
Als Prävention (lat. prævenire „zuvorkommen, verhüten") bezeichnet man das Vorbeugen
eines Ereignisses oder Effekts. Dieser Begriff begegnet Ihnen immer wieder und in
unterschiedlichen Zusammenhängen. Er wird beispielsweise verwendet in:
• der Medizin und der Psychologie
• der Politik,
• in der Kriminologie und
• in der sozialen Arbeit
Prävention sucht durch vorbeugende Maßnahmen einen Krankheitseintritt zu verhindern,
zu verzögern bzw. Krankheitsfolgen abzumildern. Hierunter fallen – neben den
Maßnahmen der Gesundheitsförderung - auch Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung.
Betroffene sollen durch Präventions-maßnahmen in ihrer Eigenverantwortung
gestärkt und zu Selbsthilfe angeregt werden.